Ehrenmitglieder des Salzburger Kameradschaftsbundes


Ehrenpräsident ÖK-Rat Johann Wirrer

Johann Wirrer wurde am 8.5.1948 in Salzburg geboren. Nach der Pflichtschule erlernte er das Handwerk des Gärtners. Schon in jungen Jahren engagierte sich Wirrer in seinem Berufsstand. Von 1972 bis 1975 war er Obmann der Junggärtner. 1970 legte er die Meisterprüfung ab und übernahm 1971 den elterlichen Betrieb.

Seinen Präsenzdienst leistete er von April bis Dezember 1967 in Glasenbach ab.
   

Von 1982 bis 1998 war Johann Wirrer Aufsichtsratsvorsitzender des Sbg. Blumenhofes, sowie Vorstandsmitglied des Landesverbandes der Erwerbsgärtner. Er war 10 Jahre Kammerrat der Bezirksbauernkammer. Auch im kirchlichen Bereich war Johann Wirrer tätig und zwar im Pfarrgemeinderat in Leopoldskron-Moos.

Seine große Leidenschaft gehörte jedoch der Kameradschaft. So war er von 1989 bis 1997 Obmannstellvertreter von Leopoldskron-Moos. Er war Bezirkskassierstellvertreter  und einige Jahre auch Kassier des Landesverbandes.

1997 wurde er zum Präsidenten des Salzburger Kameradschaftsbundes gewählt und im Juni 2009 zum Ehrenpräsidenten ernannt. Er war auch politisch tätig. So war er Ort-und Stadtteilobmann der ÖVP für Leopoldskron-Moos, Gneis und Morzg und Gemeinderat der Stadt Salzburg.

Für seine Verdienste  erhielt er hohe Auszeichnungen: es wurde ihm der Berufstitel Ökonomierat verliehen. Neben dem Verdienstzeichen in Gold des Landes Salzburg, erhielt er auch das silberne Ehrenzeichen um Verdienste der Republik Österreich und viele hohe Auszeichnungen des österreichischen und deutschen Kameradschaftsbundes.


Dir. Elmar König

Elmar König wurde am 21.12.1940 in Muhr im Lungau geboren. Er besuchte die Volksschule in Muhr, die Hauptschule in St.Michael und von 1955-1960 die Bundeslehrerbildungsanstalt in Salzburg.Von 1978 bis zu seiner Pensionierung im September 2000 war er Direktor der Volksschule in St. Michael.

   

1962 rückte er zum Österreichischen Bundesheer ein, Ausbildung in der Maturantenkompanie in Glasenbach, 1966 zum Leutnant befördert. Viele Jahre als Zugs- und Kompaniekommandant in der Miliz, nach Absolvierung des EinheitsKdtKurs an der Militärakademie als Offizier des Stabes im Landwehrstammregiment 82 gedient.

Im Herbst 1963 ist er der Kameradschaft Muhr beigetreten. Nach der Übersiedlung 1984 erfolgte der Beitritt zur Kameradschaft St. Michael.

Er war seit 1979 im Bezirksvorstand als Beirat, als Bezirksobmann-Stellvertreter und seit 1991 als Bezirksobmann tätig. 1997 wurde er Vizepräsident des Salzburger Kameradschaftsbundes.

2009 erfolgte der Rücktritt als Bezirksobmann und die Ernennung zum Ehrenbezirksobmann.

Als äußeres Zeichen des Dankes wurden ihm die höchsten Landes- und Bundesauszeichnungen überreicht und die Ehrenmitgliedschaft des Salzburger Kameradschaftsbundes verliehen.


Chefredakteur i.R. Ernst Wachalovsky

Ernst Wachalovsky wurde am 25. Februar 1927 in Wien geboren. Nach dem Besuch der Volksschule, Aufnahmeprüfung in die Bundeserziehungsanstalt Traiskirchen. Nach dem Krieg Studien in Philosophie, Theatergeschichte, aber auch berufsbedingt Verfassungslehre, Soziologie und Volkswirtschaft und schließlich die Schule für Zeitungspraxis in Wien.

   

Als freier Journalist widmete sich Ernst Wachalovsky Kulturthemen und Reportagen in deutschen Wochenzeitungen über politische Großereignisse.

1957 Herausgabe eines Pinzgauer Heimatblattes. Es folgten fast 20 Jahre beim Salzburger Volksblatt, wo er zuletzt als Chefredakteur viele Glossen, Kommentare, Reportagen und Serien wie „Auf dem Reißbrett einer neuen Weltrevolution“ publizierte.

Als langjähriger Chefredakteur unser Zeitschrift „Kameradschaft Aktiv“ hat sich Ernst Wachalovsky große Verdienste um das Kameradschaftswesen erworben und wurde dafür mit den höchsten Auszeichnungen geehrt.


Gottfried Blaschka

Kamerad Gottfried Blaschka, Oberstleutnant i. R. Geboren in Wien am 25. Oktober 1936. Ehrenmitglied im Salzburger Kameradschaftsbund seit 16. November 1997. Aufgewachsen in Wien, am 14. Februar 1955 eingerückt zur damaligen B-Gendarmerie – Gendarmerieschule Tirol II, Wörgl/Kufstein.

   


Bei der Aufstellung des Österreichischen Bundesheeres im Mai 1956 erfolgte die Versetzung über die Artillerie-Truppenschule in Baden am 10. September 1956 zum I. Heeres-Artillerieregiment nach Salzburg, mit der Verwendung als Rekrutenausbilder und Fernmeldezugskommandant. Ab 8. Juli 1963 weitere Dienstleistung in der Radarbetriebsstation (RBS) Salzburg-Siezenheim bis zur Aufnahme und Einberufung am 31. August 1966 an die Theresianische Militärakademie. Abgeschlossene Offiziersausbildung an der MilAK am 31.Oktober 1969 mit Beförderung zum Leutnant. Nach der Ausmusterung Versetzung nach St. Johann/Pg zum HeeresTelRegiment als Fernmeldeoffizier.

Im Laufe der weiteren Dienstzeit: 2 Auslandseinsätze bei AUSBAT/UNDOF zur Friedenssicherung in Syrien im Rahmen der Vereinten Nationen im Zeitraum von 18 05 1976 bis 30 11 1976 und 06 12 1979 bis 29 05 1980.

Erster Kontakt 1956 im Rahmen des Kameradschaftsbundes Salzburg mit der Kriegsgeneration. Beitritt zur Kameradschaft St. Johann/Pg 1969 als Reservistenvertreter beigeordnet zum damaligen Bezirksobmann in der Funktion als kooperativer Beirat. Bedingt durch die gute Zusammenarbeit innerhalb der Pongauer Kameradschaften, erfolgte die einstimmige Wahl zum Bezirksobmann vom Pongau und damit verbunden das Amt des Landesobmannstellvertreters von 1989 bis 1995.

Obstlt i. R. Blaschka wurde nicht nur mit hohen Auszeichnungen des SKB geehrt, sondern ist auch Träger des Goldenen Verdienstzeichen des Landes Salzburg (verliehen für Öffentlichkeitsarbeit) sowie dem Silbernen Ehrenzeichen der Republik Österreich.

Aus gesundheitlichen Gründen erfolgte  1995 die Zurücklegung der Funktionen und die Ruhestandsversetzung.


Oberst i.R. Ludwig Sissulàk

Kamerad Ludwig Sissulàk wurde am 23.12.1936 in Wien geboren, absolvierte in Kärnten, Steiermark und Wien seine schulische Ausbildung. Matura, Präsenzdienst und Militärakademie ließen aus dem ehemaligen Werkstudenten den Offizier werden. Kommandofunktionen führten ihn über Wr. Neustadt, Groß-Mittel, Langenlebarn und Kolomannsberg zum KpsKdo II nach Siezenheim. An der TherMilak und an der HVS Wien wirkte Oberst iR Ludwig Sissulàk als Lehrer für Fremdsprachen und im Nachschubwesen.  

Seit 1985 als Vorsitzender der Disziplinarkommission für Offiziere, als Vorsitzender der Disziplinaroberkommission für UO und Chargen und als Einsatzstraforgan für Auslandseinsätze, war Oberst iR Ludwig Sissulàk bis zu seiner Pensionierung in verantwortungsvollster Position tätig. Ehrenbezirksobmann Ludwig Sissulàk legte den Grundstein für ein lückenloses Auf-zeichnungswesen im Bezirk Flachgau, sowohl personen- als auch auszeichnungsbezogen. Mit seinen Funktionären im Bezirksvorstand schaffte er es in kürzester Zeit einen „Standesführer“ zu installieren und den Bezirksschriftführer in hervorragender Weise zu motivieren. Mit der erstmaligen Herausgabe einer Trageordnung für Auszeichnungen im Jahre 1997 war der Flachgau unter seiner Obmannschaft beispielgebend. Gar manches, was heute im Lande als selbstverständlich erachtet wird, hat BO Ludwig Sissulàk initiiert oder den Anstoß dazu gegeben.

Die Republik Österreich verlieh ihm 1998 nach untergestufter Auszeichnung das „Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik“. Die Salzburger Landesregierung verlieh 1997 das „Goldene Verdienstzeichen des Landes Salzburg“. Vom Österr. Kameradschaftsbund erhielt er für Verdienste um den ÖKB das „Bundesehrenkreuz in Silber“. Vom Salzburger Kameradschaftsbund erhielt er 1998 das „Landes-Ehrenzeichen in Gold“ und 2006 das „Landes-Ehrenkreuz mit Schwertern“ für die außerordentliche Verdienste um den Salzburger Kameradschaftsbund.

Ehrenbezirksobmann Ludwig Sissulàk steht heute noch als aktives Mitglied der Kameradschaft Seekirchen und natürlich dem Bezirksvorstand Flachgau mit seinem Wissen zur Verfügung.


Gend. Chefinspektor iR Johann Hinterseer

Kamerad Johann Hinterseer wurde am
19. Juni 1945 geboren. Er rückte am 01. Juli 1964 zum Präsenzdienst ein und diente als verlängerter Präsenzdiener bis 30. September 1965 bei der Militärmusikkapelle Salzburg.

Sein Beitritt zum Kameradschaftsbund erfolgte 1965 in Maria Alm. Er  wurde 1975 auf Grund seines Berufes bei der Bundesgendarmerie zum Kameradschafts- bund Werfen überstellt.
 

Von 1979 bis 1987 war er Mitglied des erweiterten Vorstandes, von 1987 bis 1997 Schriftführer und Obmannstellvertreter der Kameradschaft Werfen. 1997 wurde er zum Obmann gewählt und übte diese Funktion bis 2013 aus. Nach seinem Ausscheiden als Obmann, wurde er zum Ehrenobmann ernannt. Weiters übte Kamerad Hinterseer die Funktion des Bezirksobmannstellvertreters von 1987 bis 1995 aus. 1995 wurde er zum Bezirksobmann gewählt und führte diese Funktion 18 Jahre aus. Nach seinem Ausscheiden als Bezirksobmann wurde er zum Ehrenbezirksobmann des Bezirkes Pongau ernannt.

Kamerad Johann Hinterseer war von Mai 1987 bis April 1995 Mitglied des Landespräsidiums als Beirat und von 1995 bis 2013 Vizepräsident des Salzburger Kameradschaftsbundes. Er wurde im April 2015 anlässlich des Landesdelegiertentages in St. Michael zum Ehrenmitglied des Salzburger Kameradschaftsbundes ernannt. Kamerad Hinterseer erhielt neben den vielen Auszeichnungen des Salzburger Kameradschaftsbundes auch deren höchste Auszeichnung,  das Große Ehrenzeichen mit Stern  in Gold. Weiters wurde er für seine Verdienste mit dem Verdienstzeichen der Republik Österreich und des Landes Salzburg, dem Goldenen EZ des Schwarzen Kreuzes und dem Ehrenzeichen in Bronze des Roten Kreuzes ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit dem BSB wurde ihm das Großkreuz des Bayrischen Soldatenbundes verliehen.

Kamerad Hinterseer trat im August 1966 als Probegendarm in die Bundesgendarmarie ein und absolvierte von 1966 bis 1968 die Gendarmarieschule auf der Burg Hohenwerfen. Er versah von Mai 1966 bis Mai 1967 als eingeteilter Beamter Dienst am Gendarmerieposten Anif.  Im Mai 1969 erfolgte die Ernennung zum Gendarm sowie die Definitivstellung. Von 1969 bis Mai 1972 war er eingeteilter Beamter am Gendarmerieposten Golling und im Juni 1972 erfolgte die Ernennung zum Gendarmerie Patrouillenleiter.

Von 1972 bis 1979 war er eingeteilter Beamter am GP Werfen, von 1979 bis Juni 1981 eingeteilter Beamter als Revierinspektor bei der Verkehrsabteilung-Außenstelle Anif, von 1981 bis 1987 Wirtschaftsbeamter und Lehrer auf der Gendarmerieschule Werfen. Er  absolvierte den Fachkurs für dienstführende Beamte in Mödling. Ausmusterung als Bezirksinspektor. Vom Oktober 1987 bis zur Pensionierung am 01. Juli 2005 war er beim Landesgendarmerie- kommando Salzburg in der Wirtschaftsabteilung als Sachbereichsleiter im Inventar- und Bekleidungsreferat und im Bau- und Mietenreferat tätig. 1991 erfolgte die Ernennung zum Gruppeninspektor, 1997 zum Kontrollinspektor und  im Jahre 2000 zum Chefinspektor.